Angerichtet

Nach einem Roman von Herman Koch. 
Ein tragikomischer Krimi über die Risse in unserer ach so schönen Gesellschaft


Ein edles Restaurant. Zwei Brüder treffen sich mit ihren Frauen zum Abendessen. Der eine, Serge Lohman, steht im Wahlkampf und hat gute Chancen, Ministerpräsident zu werden. Der andere, Paul, war bis vor ein paar Jahren Lehrer und musste wegen psychischer Probleme den Dienst quittieren. Die beiden können sich nicht leiden, aber sie haben zusammen mit ihren Frauen Wichtiges zu besprechen: ihre Söhne Michel und Rick haben einen feigen Mord begangen.
Alle wollen das Beste für ihren jeweiligen Sohn. Und sind bereit, weit dafür zu gehen, sehr weit. Nach anfänglichen Schuldzuweisungen wird beraten, wie man sich und die Söhne am besten aus der Affäre ziehen könnte. Aber die Schlinge zieht sich unerbittlich zu….
Koch hinterfragt in seinem Roman „Angerichtet“ mit bitterer Leichtigkeit und äußerst schwarzem Humor unser aller Moralvorstellung, die so viel will und für so wenig einsteht.
Die Inszenierung des Theater Combinale wurde aus 82 bundesweiten Bewerbern für den Monika-Bleibtreu-Preis 2014 nominiert und bei den Privat-Theater-Tagen in den Hamburger Kammerspielen mit großem Erfolg gespielt.

»›Angerichtet‹ entwickelt sich zu einem atemberaubenden Thriller, in dem niemand unschuldig ist.« (Corriere della Sera)

Dauer: 100 Minuten ohne Pause

Weitere Infos unter www.combinale.de
Buchung: Erik Schäffler, 
Mail: erik.schaeffler@gmx.de

Pressetimmen

„Bislang gibt es qualitativ höchst Erfreuliches zu berichten von den diesjährigen Privattheatertagen. In „Angerichtet“ nach dem Roman von Herman Koch treffen sich zwei Paare, um ungeheuerliches Fehlverhalten ihrer Brut zu diskutieren…Das führt dazu, dass „Angerichtet“, eine Inszenierung vom Theater Combinale Lübeck in der Regie von Erik Schäffler, wie eine Ehe-Komödie beginnt, dies erhöht aber nur die Fallhöhe zu den tragischen Ereignissen…Erst allmählich entfaltet das Stück sein boshaftes Potenzial. Die Vertuschungsgelüste der Paare offenbaren Abgründe, die die Tat (ihrer Kinder) an Perfidie mühelos überbieten. Mit seinen ausgezeichneten Darstellern (….) setzt Schäffler ganz auf den bewusst politisch unkorrekten Tenor des Stückes. Gekonnt inszeniert er eine beklemmende Versuchsanordnung, in der die Akteure wie Gefangene wirken.“

Hamburger Abendblatt

„Auch wenn „Angerichtet“ keine Sozialtragödie, sondern ein Thriller ist: Wie im richtigen Leben weiß man nie, woran man ist. Das Lachen vergeht einem immer mehr. Dafür entwickelt das Stück, das Erik Schäffler inszeniert hat, andere Qualitäten und manch (fiese) Überraschung. Ein Abend voller Kurzweil, Witz und Spannung.“

Lübecker Nachrichten

 „Ein Schauplatz, zwei Ehepaare und mindestens vier Fronten. Auf diese spannungsgeladene Formel könnte der großartige, zweistündige Abend gebracht werden – wenn sich aus dieser Grundkonstellation nicht ein Vielfaches an überraschenden Wendungen ergeben würde … Nach dem gleichnamigen Roman von Herman Koch gelingt Erik Schäffler eine aufregende Inszenierung: Vom unverdächtigen, aber durchaus spannungsreichen Begrüßungsritual über formales Geplänkel hinweg steigert sich das Treffen sogenannter nächster Verwandter zum erbarmungslosen Kriegsschauspiel…Nach Wunsch funktioniert das Leben der Vier längst nicht mehr. Und so brechen sich nicht nur Wut und Angst, sondern auch Boshaftigkeiten und sogar Rassismus zunehmend Bahn …“

Hamburger Theatermagazin, Dagmar Ellen Fische
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Team und Infos

Mit: Ulli Haussmann, Katreen Hardt, Oliver Hermann, Mignon Remé, Stefanie Büttner, Chris Dippert
Regie: Erik Schäffler
Ausstattung: Sonja Zander
Licht: Michael Eichholz
Technik: Tobias Pupp
Produktionsleitung: Sigrid Dettlof
Tondesign: Johannes Semm

Bühnenanforderung

mindestens 8 mal 6 Meter, Höhe 4 m
Die Theaterrechte für den Text dieser Inszenierung liegen beim Rowohlt-Theaterverlag Reinbek

Theaterrechte

Die Theaterrechte für den Text dieser Inszenierung liegen beim Rowohlt-Theaterverlag Reinbek

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